2021-09-22 15:10:28

Mathematik und Uni: Wie viel Mathe für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium benötigt wird

Mathematik und Wirtschaft haben mehr miteinander zu tun, als man womöglich denkt. Da einige Wirtschaftstheorien und theoretische Modelle, die ein numerisches Element enthalten, ein gewisses Maß an mathematischer Rechenkunst erfordern, um wirtschaftliche Modelle erstellen und analysieren zu können. Für welches Wirtschaftsfach am meisten Mathe benötigt wird und für welche man nicht ganz so weit in die Zahlenkiste greifen muss, haben wir für euch recherchiert.

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass für die meisten Fächer an Universitäten mehr als grundlegende Mathe-Kenntnisse erforderlich sind (auf zur News). Bei den Wirtschaftswissenschaften sieht dies nicht anders aus. Doch letztendlich kommt es auf den Fokus des Studienganges an. 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich ein Bachelor bzw. of Science mehr mit mathematischen und statistischen Themen befasst, als ein Bachelor bzw. Master of Arts. 

Vorab sollte daher ein Blick auf die Abschlussbezeichnung geworfen werden, bevor sich für einen Studiengang entschieden wird.

Wirtschaftsfächer mit geringem Mathe-Anteil

Viele Bachelor-Studienfächer behandeln zwar Fächer wie Mathematik, Statistik, Rechnungswesen oder Steuern, aber haben ihren Fokus auf anderen Themengebiete. Dazu gehören Fächer mit folgenden Schwerpunkten: Tourismus, Personal, Sport oder Events.

Wer in Mathematik in der Schule nicht glänzen konnte und eher ein Mathe-Muffel ist, aber trotzdem in den Bereich der Wirtschaft einsteigen möchte, kommt womöglich bei folgenden Studiengängen auf seine Kosten: 

  • Personalmanagement

  • Sportmanagement

  • Eventmanagement

  • Tourismusmanagement

Dieser Studienfächer haben eher einen geringen Anteil an Mathematik und Zahlen. 

Grundlegende Mathekenntnisse bei rein wirtschaftlichen Studienfächern gefragt

Anders sieht es dagegen bei Fächern wie VWL (Volkswirtschaftslehre)oder BWL (Betriebswirtschaftslehre) aus. Diese Fächer sind reine wirtschaftliche Studiengänge und befassen sich noch detaillierter mit wirtschaftlichen Prozessen und diese herleiten bzw. rekonstruieren. Gleiches gilt für Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften, die sich mit sehr zahlenlastigen Prozessen befassen, wie der Informatik oder dem Ingenieurwesen.

Folgende wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge gelten als besonders mathelastig:

  • BWL

  • VWL

  • Wirtschaftsinformatik

  • Wirtschaftsingenieurwesen

  • Internationale Betriebswirtschaft

Für diese Studiengänge sind gute Kenntnisse in Mathe wichtig. Studierende dieser Fächer müssen keine Mathe-Asse sein, jedoch ist ein gewisses Zahlenverständnis von Vorteil. 

Allgemein kann gesagt werden, dass Studierende, die bereits in der Schule Schwierigkeiten mit Mathe hatten, wohl auch im Wirtschaftsstudium Probleme bekommen werden. Denn wichtige Prozesse und Prinzipien der Mikro- sowie Makroökonomie basieren auf mathematischen Modellen. Angehende Studierende sollten jedoch vorab ausführlich prüfen, welche Themen das zukünftige Fach genau behandelt. Infobroschüren, spezielle Internetseiten, Schnuppertage in der Uni und das Gespräch mit Studierenden dieser Wirtschaftsfächer kann dabei helfen, einen Einblick zu erhalten. Zwar wird das ein oder andere Fach wenig Mathekenntnisse voraussetzen, so ganz ohne Mathe werden Studierende des Wirtschaftsstudiums jedoch nicht auskommen. 

Spielt Mathe für die Karriere eine wesentliche Rolle?

Für Studierende, die ein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolviert haben, öffnen sich viele Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem werden bestimmte Qualifikationen erworben, die für die spätere Berufswelt wichtig sind. Zu diesen gehören: 

  • Forschungskompetenzen

  • Analytisches Denken

  • Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

Unabhängig davon, ob das Studium nun mathelastig war oder nicht, wichtig ist, dass sich Studierende weiterentwickeln und Spaß an ihrem Studiengang haben. 

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