2021-09-08 10:49:11

Mörder löst im Gefängnis Matheaufgaben und wird zum Genie

Der zu 25 Jahren Haft verurteilte Mörder Christopher Havens hat im Gefängnis womöglich seine Berufung gefunden: Mathematik und das Lösen von schwierigen Matheaufgaben. Sein wohl größtes mathematisches Erfolgserlebnis: Das Lösen eines komplizierten Kettenbruchs, der Mathematiker seit jahrhunderten beschäftigt. 

Mathematik-Professor bestätigte Richtigkeit der Lösungen

Der Amerikaner Christopher Havens löste eine der schwierigsten Mathematik-Aufgaben und beeindruckte selbst erfahrene Mathematik-Professoren mit seinen Fähigkeiten. Während eines Selbstbesserungsprogramm entdeckte der 40-Jährige ohne Computer, sondern nur mit Stift und Papier seine Leidenschaft zur Mathematik.

Ein komplexer Kettenbruch, der Mathematiker seit Jahrhunderten beschäftigt und an dem immer wieder Professoren versagen, löste Havens mit links. Der italienische Professor Umberto Cerruti überprüfte die Rechnungen des Gefangenen und bestätigte die Richtigkeit. Anschließend half Cerruti dabei, die Erkenntnisse in wissenschaftlicher Sprache zu formulieren. Zusammen veröffentlichten die beiden kürzlich den Beweis in einem Fachjournal. 

Mathebücher nur gegen Vergabe von Matheunterricht

Havens durfte sich nur Mathebücher schicken lassen, wenn er im Gegenzug den anderen Insassen Mathe-Unterricht gibt. Diese steckte er mit seiner Leidenschaft Mathematik an. Bei einem Besuch von Mathe-Professor Umberto Cerruti zählte einer der Häftlinge die ersten 461 Nachkomma-Zahlen von Pi in der korrekten Reihenfolge auf. Laut Professor sei dies jedoch sehr verwunderlich, denn für gewöhnlich können sich Menschen nur rund 30 oder 40 Nachkomma-Stellen merken. 

Nicht jeder kann ein Mathe-Genie sein. Bei Fragen zu euren Matheaufgaben, sendet uns diese via Mail an info@matheloeser.com oder nutze unseren Service Aufgabe hochladen. Zudem könnt ihr mit unseren kostenfreien Online-Rechnern unterschiedliche Matheaufgaben im Handumdrehen berechnen lassen. 

Nutze unsere kostenfreien Online-Rechner

f(x)