2021-10-01 10:49:28

Das Mathestudium: Was Erstsemester vorab wissen sollten

Wer Mathe studiert, muss ein Genie oder Nerd sein. So lautet die allgemeine Auffassung, wenn es um das Mathestudium geht. Für viele ist das Studienfach wenig attraktiv, jedoch winken nach erfolgreichem Abschluss ein gutes Einstiegsgehalt und viele Jobangebote. Was aber ist der Preis dafür? Was verlangt einem das Mathestudium ab? Wir klären auf. 

Welche Voraussetzungen Studierende für das Fach Mathematik erfüllen sollten 

Mathematik ist häufiger in unserem Alltag vertreten als wir denken. In der Programmierung von Apps und Softwares, Bezahlsystemen und Wettervorhersagen. Nichts davon funktioniert ohne Mathematik bzw. mathematischer Algorithmen. Insbesondere während der aktuellen Corona-Pandemie sind wir auf Menschen angewiesen, die Mathematik verstehen. Denn diese beraten Politiker und berechnen beispielsweise anhand von Modellierungen die Infektionswellen. Mathematiker ist demnach ein bedeutender Beruf, der einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft hat. Doch nicht jeder ist gleichermaßen für das Fach Mathematik geeignet. Bestimmte Voraussetzungen sollten Studierende der Mathematik mitbringen, wenn diese ihr Studium erfolgreich abschließen wollen.

Formale Voraussetzungen:

  • Abitur für das Mathematik-Studium an einer Hochschule, für Fachhochschulen mind. die Fachhochschulreife

  • je nach Hochschule das Bestehen eines gesonderten Auswahlverfahren

  • Viele Hochschulen bieten Vorkurse an, die beim Einstieg ins Studium helfen sollen.

Persönliche Voraussetzungen

  • analytisches und logisches Denken

  • Freude am Lösen kniffliger Aufgaben

  • Durchhaltevermögen und Ausdauer

Studierende, die diese Voraussetzungen mitbringen, haben gute Chancen, ihr Mathestudium erfolgreich abzuschließen.

Wie das Mathestudium aufgebaut ist 

Das Mathematik-Studium ist kein Zuckerschlecken und insbesondere für Erstsemster bedeutet das Mathestudium eine große Umstellung.Mit dem nötigen Fleiß und einem großen Durchhaltevermögen sollte das Studium jedoch machbar sein. Neben dem Besuchen der Vorlesungen sollte auch großen Wert auf die Teilnahme von Übungen gesetzt werden. Bei diesen bekommt man regelmäßig Aufgaben, die innerhalb einer Woche bearbeitet. Dazu kommt, dass die Inhalte vergangener Vorlesungen wiederholt und aufgearbeitet werden müssen. Die Übungsaufgaben sind dafür gedacht, sie mit anderen im Team zu besprechen. So können gegenseitig neue Lösungswege aufgezeigt und sich gegenseitig motiviert werden.

Die Kurse in einem Mathestudium bauen aufeinander auf. Häufig kann man ab dem dritten Semester anfangen, die Vorlesungen frei zu wählen und sich so zu spezialisieren. Typische Pflichtmodule, die Studierende im Mathestudium belegen müssen sind z. B.  Lineare Algebra, Analysis, Numerik und Stochastik. Daneben gibt es noch Fächer, die je nachdem gewählt werden können. Zu diesen zählen: Topologie, Logik, Differentialgeometrie, Funktionalanalysis und Algebra. 

Um beim Lernen des Mathe-Stoffs auf der sicheren Seite zu sein, ist es wichtig, auf andere Studierende zuzugehen und eine gute Lerngruppe aufzubauen. Zudem ist es sinnvoll, insbesondere bei Nichtverstehen von Matheaufgaben, sich nicht zu scheuen, die Lehrenden anzusprechen. 

Welche Berufsaussichten nach dem Mathestudium winken

Wer Mathematik studiert hat, hat sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit ihren Fähigkeiten wie z. B. dem logischen und systematischen Denken sowie einer hohen Frustrationstoleranz sind Mathematiker begehrte Bewerber.

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung von Datensätzen, künstlicher Intelligenz und Algorithmen ist auch das Arbeitsfeld für Studierende der Mathematik gewachsen. Sie arbeiten etwa als Datenanalytiker, in Unternehmensberatungen, bei Marktforschungsinstituten oder im Bereich Risikoermittlung für Versicherungen.

Auch die Gehaltsaussichten sind nicht schlecht. Denn laut dem Stepstone-Gehaltsreport können Berufseinsteiger mit durchschnittlich rund 48.200 Euro brutto im Jahr rechnen.

Professionelle Hilfe heranziehen bei Problemen im Mathestudium

Wie kaum ein anderes Fach gibt es in Mathematik sehr hohe Abbruchquoten. Denn immerhin liegt die Abbruchquote bei 80 %. Dies könnte vermieden werden, wenn bereits vorab professionelle Hilfe mit ins Boot geholt wurde. Wir von Mathelöser helfen dir, deine Matheaufgaben zu verstehen und nachzuvollziehen. Denn während in der Schule fast nur die Lösung einer Matheaufgabe zählte, liegt der Fokus in der Uni auf dem Lösungsweg. Sende uns deine Matheaufgaben entweder per Mail an info@matheloeser.com oder mit unserem Service Aufgabe hochladen. Zudem bieten dir unsere kostenfreien Online-Rechner  schnelle Lösungen für deine Aufgaben. 

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