2020-11-06 19:50:16

Angstfach Mathe: Warum viele Schüler unter einer “Zahlenphobie” leiden

Das Abi oder der Realschulabschluss ist geschafft. Doch auch noch Jahre nach Ende der Schulzeit treibt die Erinnerung an Klassenarbeiten und Klausuren im Fach Mathematik manchen den Angstschweiß auf die Stirn. Während es für die einen nichts logischeres als Mathe gibt, bringen andere Formeln und Gleichungen an den Rand der Verzweiflung. Warum das so ist und was helfen kann, die Angst vor Mathe zu besiegen, haben wir recherchiert. 

Dyskalkulie kann Grund für Mathe-Angst sein

Während die Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), auch unter Legasthenie bekannt, weitestgehend gut erforscht ist, sind die Gründe und Herausforderungen der Rechenschwäche noch immer fast unbekannt. Und dies obwohl Mathe für viele ein Problemfach ist. Immerhin erhalten rund 61 Prozent aller Nachhilfeschüler Nachhilfe im Fach Mathematik. Dies ergab eine 2916 von der Bertelsmann-Stiftung durchgeführte Umfrage zum Thema Nachhilfe (externer Link). 

Lange Zeit nahmen Eltern und Lehrer an, dass Kinder, die mit Mathe nicht zurechtkommen, unbegabt, nicht fleißig genug oder weniger intelligent seien. Dass diese Annahme aber falsch ist, zeigt bereits ein Vergleich mit anderen Fächern, in denen häufig durchschnittlich bis überdurchschnittliche Leistungen erzielt werden. Diese Diskrepanz zwischen den Leistungen in Mathematik und anderen Fächern stellt jedoch kein Kriterium für eine Dyskalkulie-Diagnose dar. 

Welche weiteren Gründe es für die Angst vor Mathe gibt

Neben einer Dyskalkulie können natürlich auch andere Ursachen in Betracht kommen, warum viele Schüler Angst vor Mathe haben. Während z. B. in Kunst oder Religion einzelne, voneinander unabhängige Themen bearbeitet werden, baut das Mathewissen auf dem zuvor gelernten Stoff auf. Wer also eine Zeit lang nicht richtig bei der Sache ist und den Schulstoff nicht versteht, hat große Schwierigkeiten, diesen aufzuholen und wieder einzusteigen. Dies ist häufig frustrierend, sodass Schüler entweder ganz resignieren oder versuchen, mitzukommen, indem dann Nachhilfeunterricht oder Schulförderungen in Anspruch genommen werden. Werden dann nicht sofort die ersten Erfolge in Form von guten Noten gesehen, beginnen sowohl Mathe-Klassenarbeiten als auch Unterricht Panik auszulösen. Daher ist im Fach Mathe Ausdauer und Kontinuität gefragt. 

Unzureichendes mathematisches Verständnis

Ein weiterer Grund kann eine falsch aufgebaute Mathe-Basis sein. Denn während viele Kinder in der Grundschule noch gute Mathe-Noten mit nach Hause brachten, ändert sich dies häufig ab der 6. Klasse. Grund dafür ist, dass viele Kinder oft nur Rechenwege auswendig und verstehen aber nicht den Sinn dahinter. Dies reicht für Grundschulaufgaben aus, später auf dem Gymnasium oder der Realschule ist ein weiterführendes Mathe-Verständnis jedoch Pflicht, um gute Noten zu erzielen. 

Mit einer fachkundigen Förderung Mathe-Defizite aufholen

Wer ein Zahlenmuffel ist, muss nicht für immer einer bleiben. Die Erkenntnis, sich in Mathe verbessern zu wollen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist insbesondere eine fachkundige Förderung. Schüler mit mathematischen Lernschwierigkeiten benötigen eine entsprechende Förderung. Eine solche bietet die Lern- und Lehrplattform Mathelöser. Mit Hilfe von Lösungen,  welche kostenfrei aufgerufen und genutzt werden können sowie einfach anzuwendenden Online-Rechnern, die in Kürze das Ergebnis deiner Aufgabe anzeigen, bieten wir Dir praktische Hilfe beim Lösen Deiner Aufgaben. Zudem gibt es die Möglichkeit Deine Aufgaben von uns lösen zu lassen. Dazu musst du diese nur hochladen. Willst Du mehr darüber erfahren, dann kontaktiere uns gerne. 

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